Der Weg von der heimischen Küche ins Occhio d’Oro
Christoph wusste früh, dass er kochen wollte. Schon als Jugendlicher stand er gerne selbst am Herd, probierte aus und entwickelte dabei ein echtes Interesse für Lebensmittel, Aromen und Zubereitung.
„Ich habe einfach gerne gegessen und gerne selbst etwas gemacht. Das war der Anfang."
Nach seiner Ausbildung zum Koch führte ihn sein Weg durch mehrere Länder. Er arbeitete in Irland, England, Frankreich und der Schweiz. Jede Station brachte neue Einflüsse, neue Arbeitsweisen und neue Perspektiven mit sich.
Vor über acht Jahren kam Christoph schließlich nach Frankfurt – direkt ins Occhio d'Oro. Seine erste und bis heute einzige Station in der Stadt.
Was einen guten Sous Chef ausmacht
Ein Sous Chef steht nicht nur am Herd. Er kocht, entwickelt Gerichte weiter, schmeckt ab, richtet an und behält gleichzeitig das gesamte Team im Blick.
Christoph ist die rechte Hand des Küchenchefs und übernimmt Verantwortung, wenn dieser nicht vor Ort ist. Dabei geht es für ihn weniger um Abläufe und Qualität, sondern viel mehr um das Miteinander.
„Ich bin dann so ein bisschen derjenige, der sich um alles kümmert."
Hinter diesem Satz steckt viel Erfahrung. Ein Team zu führen, aufmerksam zuzuhören und gleichzeitig die Qualität auf jedem Teller sicherzustellen, verlangt fachliche Kompetenz und Menschenkenntnis.
Warum Teamarbeit in der Küche entscheidend ist
Ein erfolgreicher Abend beginnt lange vor dem ersten Gast. Im Briefing werden Abläufe, Reservierungen und Besonderheiten besprochen. Danach geht es darum, Ruhe zu bewahren und als Team konzentriert zu arbeiten.
Gute Kommunikation, Vertrauen und ein eingespieltes Miteinander sind für Christoph die Grundlage.
„Wenn das Team gut zusammenarbeitet, läuft auch der Abend harmonisch ab.“
Denn nicht jeder Abend verläuft nach Plan. Unvorhergesehenes gehört zur Gastronomie dazu und macht sie gleichzeitig so spannend. Gerade dann zeigt sich, wie wichtig klare Absprachen und gegenseitige Unterstützung sind.
Die größte Herausforderung: Menschen zusammenbringen
Die anspruchsvollsten Situationen entstehen für Christoph selten beim Kochen selbst.
„Es sind eher die zwischenmenschlichen Geschichten. Das Kochen ist gar nicht das Schwierige."
In der Küche treffen verschiedene Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Generationen mit diversen Lebensvorstellungen und privaten Dingen aufeinander. Christoph hält die Balance mit klarer Haltung: nicht zu viel Kollege sein, aber immer ein offenes Ohr haben. Es geht darum, den richtigen Mittelweg zu finden.
Wie neue Gerichte im Occhio d’Oro entstehen
Die Gerichte des Occhio d'Oro entstehen aus Erfahrung, Neugier und Ausprobieren. Christoph und sein Team besuchen regelmäßig in Frankfurter Restaurants, entdecken dabei neue Produkte und sammeln Eindrücke auf Reisen.
„Man sieht neue Zutaten, mit denen man noch nicht gearbeitet hat und beginnt damit zu experimentieren."
Auch ein gemeinsamer Aufenthalt in der Toskana soll neue Impulse geben. Dort möchte das Team Küchen kennenlernen, Produkte entdecken und die Wurzeln der toskanisch-florentinischen Küche weiter vertiefen.
Neue Ideen werden anschließend gemeinsam entwickelt. Jede Stimme im Team zählt. So entstehen Gerichte, die Tradition bewahren und zugleich modern interpretieren.
Die Küche des Occhio d'Oro in drei Worten
Christoph muss nicht lange überlegen:
"Gemeinsam. Einfach. Lecker.”
Kein Schnickschnack, keine unnötige Komplexität. Die Küche des Occhio d’Oro lebt von hochwertigen Produkten, klaren Aromen und einer unkomplizierten Form des Genusses.
Viele Speisen werden im Family Style serviert und in der Mitte des Tisches geteilt. So wird aus einem Dinner ein gemeinsames Erlebnis.
„Wir möchten, dass Menschen miteinander am Tisch sitzen, zugreifen und Freude daran haben."
Neben der von Falstaff ausgezeichneten toskanisch-florentischen Küche, dem einzigartigen Skylineblick und der italienischen Gastfreundschaft ist es genau das, was das Occhio d’Oro ausmacht: die Freude am gemeinsamen Essen.
Was Christoph privat am liebsten kocht
Im Restaurant greift Christoph gerne zu Pasta. Der hauseigene Sugo bietet dafür die perfekte Grundlage – mit Salsiccia, viel Parmesan oder ganz schlicht.
Zu Hause darf es dagegen gerne asiatisch sein. Reis, Gewürze und unterschiedliche Aromen sorgen für Abwechslung zur italienischen Küche.
Was in einer Küche wirklich zählt
Auf die Frage nach seinem wichtigsten Küchenwerkzeug nennt Christoph weder Messer noch Pfanne.
„Es gibt nicht den einen Gegenstand. Es kommt eher auf das Innere an. Man muss Freude am Kochen und Lust zum Arbeiten haben. ”
Die beste Ausstattung hilft wenig, wenn Neugier, Motivation und Leidenschaft fehlen.
Seit einem Jahr begleitet ihn dennoch ein ungewöhnlicher Gegenstand: ein Wikinger-Wasserkrug. Ob er unverzichtbar ist? Christoph lächelt. „Vielleicht."
Der letzter Schliff
Der letzte Moment, bevor ein Teller die Küche verlässt, ist für Christoph der wichtigste: der finale Spritzer Olivenöl, etwas Parmesan oder frische Kräuter.
Es ist der Augenblick, der sogenannte letzte Schliff, in dem Christoph noch einmal prüft, ob alles stimmt.
Hinter jedem Gericht steht ein starkes Team
Christoph verkörpert vieles von dem, was das Occhio d'Oro im Kern ausmacht: Handwerk, Verlässlichkeit, Zusammenhalt und Freude am gemeinsamen Genuss.
Wer die Küche und die Menschen dahinter erleben möchte, entdeckt im Occhio d’Oro weit mehr als ein Dinner. Er/Sie erlebt toskanisch-florentinische Gastfreundschaft über den Dächern Frankfurts. Probieren Sie es aus!





