18.02.2026

Jannis’ Love Story: Das Nepheli Olivenöl - von Jahrgang und Frühernte aus Griechenland

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Die Geschichte des Nepheli Olivenöls ist eine Liebeserklärung an Qualität, Genuss und die Menschen, die hinter diesem Herzensprodukt stehen. Vor allem aber ist sie die persönliche Geschichte von Jannis Grigoriadis, dessen Wurzeln in den Olivenhainen Kretas liegen.

Schon als Kind spielte das Jahrgangs-Olivenöl in seinem Leben eine zentrale Rolle. Seine Familie presste ihr eigenes Öl, und der pure, unverfälschte Geschmack der Koroneiki-Oliven seiner Großeltern ist tief in Jannis’ Erinnerung verankert.

Später in Deutschland fand er nie ein Olivenöl, das diese auch nur annähernd erreichte. So begann eine Reise zurück zu seinen Wurzeln.

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Von Kreta nach Nauheim – die Idee hinter Nepheli Olivenöl

Was mit einer Suche nach dem vertrauten Geschmack begann, wurde zu einem ambitionierten Qualitätsprojekt, das voller Liebe und Leidenschaft steckt:  

Im Supermarkt weiß man nie, welches Olivenöl wirklich gut ist“, erzählt Jannis. „Den Geschmack aus meinen Kindheitstagen – das Öl meiner Großeltern – habe ich nie wiedergefunden.“  

Also begann er, genau diesen Geschmack aus seiner Kindheit selbst zu produzieren. Seine Vision: ein sortenreines, handverlesenes und ohne Kompromisse hergestelltes Olivenöl.  

Der Name Nepheli ist dabei eine Widmung an seine Tochter. „Es sollte ein Öl werden, das meine Familie liebt – und das darüber hinaus Menschen begeistert.

Jahrgangs-Olivenöl: Warum jede Ernte anders schmeckt

Nepheli ist ein Jahrgangs-Olivenöl – ähnlich wie Wein oder Single Malt. „Jede Ernte schmeckt anders“, erklärt Jannis. „Wetter, Reifegrad, Sonneneinstrahlung – das alles prägt das Aroma.

Nepheli Jahrgangs-Olivenöl mit Erntedatum im Etikett

Die Jahresangabe auf jeder Nepheli-Flasche zeigt:

  • Erntedatum
  • Pressdatum
  • Abfülldatum

Diese Transparenz ist selten auf dem Markt, doch Jannis möchte, dass jeder Gast im Occhio d’Oro erkennen kann, wie frisch das Öl ist und aus welchem Jahr es stammt. Vermischungen verschiedener Ernten sind ausgeschlossen – gesetzlich und qualitativ.

Unser Geschäftsjahr startet im September. Die Ernte beginnt im Oktober. Das heißt: Wer unsere Flasche in den Händen hält, weiß genau, wann diese Oliven am Baum waren.

Geschmacklich zeigt sich der Jahrgang deutlich: Mal grasiger, mal pfeffriger, mal blumiger – je nach Witterung und Reifezustand.

Frühernte-Olivenöl: Wie der frühe Erntezeitpunkt Aroma & Polyphenole beeinflusst

Die wichtigste Eigenschaft von Nepheli: Es ist ein Frühernte-Olivenöl.
Die Koreneiki-Oliven werden geerntet, bevor sie vollständig ausgereift sind.

Das sorgt für:

  • intensiv grasiges, frisches Aroma
  • blumige Noten
  • höheren Polyphenolen (also mehr Antioxidantien)
  • lebendige Schärfe und leicht bitteren Geschmack

Ein industrielles Öl liegt bei etwa 80 Polyphenol-Einheiten“, erklärt Jannis. „Unsere letzte Ernte hatte 716. Das variiert jedes Jahr, aber immer in einem sehr hohen Bereich.“ Ganz im Sinne eines authentischen Naturprodukts.

Polyphenole sorgen für den gesundheitlichen Vorteil des Olivenöls und zeigen sich sensorisch in leichten Bitternoten und einer angenehmen Schärfe.

Der handwerkliche Prozess: vom Olivenbaum in die Flasche

Qualität beginnt im Detail. So werden Nephelis Koreneiki-Oliven jedes Jahr im Oktober per Hand geerntet. Ab diesem Moment gilt es, die Uhr streng im Auge zu behalten:

Die Oliven werden direkt am Tag der Ernte verarbeitet – maximal innerhalb von sechs Stunden. Ab dem Moment des Pflückens beginnt die Frucht zu verfallen. Je kürzer der Zeitraum bis zur Presse, desto höher die Qualität“, erklärt Jannis.

Die Verarbeitung ist traditionell und technisch präzise:

  • Waschen der Oliven
  • Mahlen inklusive Kern
  • Kneten der Paste bei max. 24 °C
  • Abtrennen des Olivensafts über Zentrifuge und Dekantierer
  • Langsame Papierfilterung für höchste Polyphenol-Speicherung

Erst nach der Filterung ist es wirklich Olivenöl“, erzählt Jannis. „Spätestens dann weiß man: Hier steckt jede Menge Handarbeit drin.

Dieses Verfahren bewahrt die außergewöhnliche Qualität des Öls, die Jannis selbst jedes Jahr abschmeckt.  

Dabei ist er kompromisslos: genügt das Olivenöl der ersten Pressung nicht seinen hohen Ansprüchen, wird die Charge entsorgt und so lange geerntet und gepresst, bis es seinen Gaumen schmeichelt. Hieran erkennt man, Qualität vor Quantität ist bei Nepheli keine Floskel, sondern gelebte Realität.

Woran man hochwertiges Olivenöl erkennt – Jannis’ Tipps

Wer doch einmal im Supermarkt auf der Suche nach Olivenöl ist, sollte laut Jannis auf diese vier Dinge achten:

  • Jahrgang
  • Ernte-, Press- und Abfülldatum
  • Extra Vergine / Extra Nativ
  • niedriger Restsäurewert

Der Restsäurewert ist der beste Qualitätsindikator“, erklärt Jannis. „Je niedriger, desto sauberer und schneller wurde gearbeitet.

Beim Thema Bio empfiehlt er strenge Siegel wie Demeter, da sie transparente und kontrollierte Bio-Standards garantieren.

Olivenöl aus Griechenland: Herkunft & Tradition

Die Oliven für Nepheli wachsen im Osten Kretas, in einer Region, in der seit Generationen ausschließlich per Hand geerntet wird. Die Kombination aus mildem Mittelmeerklima, traditionellem Anbau und sorgfältiger Verarbeitung macht die besondere Aromatik des Olivenöls aus.

Es ist ein Olivenöl, dessen Herkunft man schmeckt“, sagt Jannis. „Authentisch, klar und unverfälscht.

Nepheli probieren – wo gibt es das Olivenöl?

Wer das Nepheli Jahrgangsolivenöl aus Griechenland verkosten möchte, kann dies direkt im Occhio d’Oro tun. Hier wird es zum Starter “Coperto” gereicht. Zudem kann es im Restaurant käuflich erworben werden. Ideal auch als Geschenk für besondere Anlässe.

Reservieren Sie einen Tisch im Occhio d’Oro und verkosten Sie es vor Ort.

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