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Wer im Rooftop Restaurant Occhio d’Oro die Skyline von Frankfurt betrachtet, kann ihn kaum übersehen: den Eschenheimer Turm. Zwischen glänzenden Glasfassaden und stählernen Riesen wirkt er wie ein Zeitreisender, der sich weigert, den Lauf der Jahrhunderte zu vergessen.
Hier, hoch oben im siebten Stock des Flemings Selection Hotel Frankfurt-City, lässt sich dieser reizvolle Kontrast zwischen Geschichte und Moderne in vollen Zügen genießen – bei toskanisch-florentinischen Köstlichkeiten und einem Glas Wein, versteht sich.
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Ein mittelalterlicher Wächter im Herzen der City – die ganze Geschichte
Der Eschenheimer Turm steht seit über 600 Jahren an derselben Stelle – ein Relikt aus einer Zeit, als Frankfurt noch von einer Stadtmauer umgeben war und Stadttore den Einlass kontrollierten. Errichtet als Teil der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung, markierte er einst den Eingang zur Eschersheimer Landstraße. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sollte er, wie viele andere Tore, abgerissen werden. Doch die Frankfurter Bürger:innen hatten anderes im Sinn: Proteste von Anwohner:innen und Historiker:innen retteten das Bauwerk – und machten es zum Denkmal.
Heute ist der Eschenheimer Turm eines der wenigen Gebäude in der Innenstadt, das nahezu unverändert aus dem Mittelalter bis in die Gegenwart überlebt hat.
Neun Löcher für ein Halleluja – die Fahne am Eschenheimer Turm
Eine der beliebtesten Anekdoten über den Eschenheimer Turm dreht sich um einen zum Tode verurteilten Wilddieb, der dort inhaftiert war. Der Legende nach schoss er – unter strengster Bewachung – neun perfekte Treffer in die eiserne Wetterfahne auf der Turmspitze. Seine Worte sollen gewesen sein: "Wär’ ich frei und dürft’ ich schießen nach meinem Wohlgefallen, so schöß’ ich dir, du lausige Fahn’, so viel Löcher durchs Blech, als Nächt’ ich hier gesessen hab’."
Der Stadtrat war derart beeindruckt, dass er dem Schützen die Freiheit schenkte.
Die Löcher? Die kann man angeblich bis heute erkennen – falls man scharfe Augen hat oder ein gutes Teleobjektiv.
Ausblicke wie ein Turmwächter
Der Eschenheimer Turm war auch ein strategischer Aussichtspunkt. Die historische Plattform im oberen Bereich diente einst dazu, Feinde oder Feuer frühzeitig zu erspähen. Heute bietet sie – bei den seltenen Gelegenheiten, wenn Führungen Zugang gewähren – einen Rundumblick über Frankfurt, der von glitzernden Bürotürmen bis zu grünen Wallanlagen reicht.
Wer nicht auf die nächste offizielle Stadtführung warten möchte, kann den Turm übrigens auch kulinarisch erleben: Im unteren Bereich befindet sich ein Restaurant.
Der Blick vom Occhio d’Oro – Geschichte im Panorama
Wenn Sie den Turm nicht von innen besichtigen möchten, bietet unser Rooftop Restaurant Occhio d’Oro den schönsten Blick darauf. Bessere Fotos können Sie vom Eschenheimer Turm nicht machen.
Also: Beim nächsten Besuch in Frankfurt, lehnen Sie sich zurück, nippen Sie an einem Aperitivo und lassen Sie den Blick über den Eschenheimer Turm und die Skyline schweifen. Was hier sonst noch zu entdecken ist, erfahren Sie in What da view? Part II. (Artikel folgt.)